Fortbildung für Multiplikatorinnen

auf Anfrage (1-3tägig)

Hamburg oder Umgebung

Frauen und Mädchen in der extremen Rechten

Jahrzehntelange Forschungsarbeiten und antifaschistische Recherchen zeigen, dass Mädchen und Frauen in nahezu allen Bereichen der extremen Rechten engagiert sind, dass sie Führungspositionen übernehmen; dass sie wichtiger Teil der parteipolitischen Arbeit sind, häufig verdeckt wirken und dadurch quasi ungestört ihr extrem rechtes, rassistisches und antisemitisches Gedankengut verbreiten können.

In der öffentlichen und medialen Wahrnehmung überwiegt dennoch nach wie vor ein Bild der extremen Rechten, das sich insbesondere durch ein Merkmal auszeichnet: Männlichkeit. In der Berichterstattung zum NSU-Prozess und zur Rolle Beate Zschäpes wird diese Diskrepanz besonders augenfällig – allzu oft interessiert ihr Kleidungsstil mehr als ihre neonazistische Gesinnung.

Nach einführenden Impulsen wird in der Fortbildung Raum sein für eine gemeinsame Diskussion – auch über geschlechterreflektierende Präventionsansätze und Interventionsstrategien.

 

Teilnahmebeitrag: offen

Anmeldungen an ARBEIT UND LEBEN Hamburg

auf Anfrage (1tägig)

Hamburg oder Umgebung

Antifeminismus und reaktionäre Sexualpolitiken von konservativer Mitte, Rechtspopulismus und extremer Rechte

Familien- und geschlechterpolitische Themen fungieren aktuell als ein wichtiges Scharnier, um unterschiedliche rechte Akteur_ innen und Strömungen zu verbinden und offensiv in gesellschaftliche Diskussionen einzuwirken.

Mit dem Feindbild „Gender“, dem Schlagwort der „Frühsexualisierung‘‘ oder der Propagierung der Familie als Reproduktionsstätte des „Volkes“ wird von christlichen Fundamentalist_innen bis zur NPD Stimmung gemacht. Auf der Veranstaltung wollen wir Akteur _innen und Argumentationsstränge untersuchen, Erfahrungen austauschen und über Gegenstrategien nachdenken.

Teilnahmebeitrag: offen

Anmeldungen an ARBEIT UND LEBEN Hamburg