Wie kommt Gender in die Bildungsarbeit? -Theoretische und praktische Impulse für mehr Qualität und Geschlechtergerechtigkeit

Geschlechterreflektierende Arbeit mit männlichen und weiblichen Jugendlichen - was heißt das in der Praxis - und was hat die pädagogische Praxis mit Geschlechterforschung am Hut?

Im Workshop werden geschlechtersensible Seminarkonzepte der außerschulischen Bildungsarbeit vorgestellt, mit denen zu den Themenfeldern Berufs- und Lebensplanung, Zivilcourage und Gewaltprävention sowie urbane Lebenswelten und soziale Ungleichheit gearbeitet werden kann.

Gemeinsam werden wir exemplarisch Übungen und Methoden aus diesen Projekten erproben und reflektieren. Dabei wollen wir uns über Kriterien verständigen, mit denen sich geschlechterreflektierende Bildungsarbeit im Spannungsfeld methodisch-didaktischer und geschlechterpolitischer Herausforderungen bewegen kann.

Fragen werden wir dabei nach der Rolle der Pädagogik (Arbeit in gemischten Teams?), Intersektionalitätsaspekte bei der konzeptionellen Arbeit (z.B. bei Themensetzung und Zielgruppenbezug), Fragen professions- und institutionsübergreifender Kooperationen (z.B. Qualitätsstandards) und pädagogisch-politische Ambivalenzen (z.B. Dramatisierung versus Entdramatisierung von Geschlecht).

Laufzeit/Dauer:

1 - 3tägige Veranstaltung

Kontakt:

Jens Schmidt (AL Hamburg)

ARBEIT UND LEBEN DGB/VHS Hamburg e.V.

Weitere Informationen:

MultiplikatorInnen-Fortbildung