Herzlich willkommen auf der Website des Bundesarbeitskreises ARBEIT UND LEBEN!

ARBEIT UND LEBEN ist eine Weiterbildungseinrichtung, die vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und dem Deutschen Volkshochschulverband (DVV) getragen ist. Wir sind eine Fachorganisation der politischen und sozialen Bildungsarbeit. Wir möchten mit unseren Bildungsangeboten dazu beitragen, dass sich die ARBEIT und das LEBEN der Menschen nach den Kriterien von sozialer Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Solidarität mit dem Ziel einer demokratischen Kultur der Partizipation entwickeln können.

Der Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN ist der Dachverband der verschiedenen ARBEIT UND LEBEN Einrichtungen in den Ländern und Kommunen.

Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN präsentiert sich in Imagefilm

FilmstillAL-Präsidentin Elke Hannack

Mit seinem gerade veröffentlichten Image-Film präsentiert der Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN seine bundesweite Bedeutung und Vernetzung seiner vielfältigen Arbeit. Premiere hatte der Trailer auf der 37. Mitgliederversammlung in Wuppertal mit äußerst positiver Resonanz der anwesenden Gäste.

Der Film gibt in dynamischer Abfolge Einblicke in die Aktivitäten von AL. In Wortbeiträgen prominenter Expertinnen und Experten werden beispielsweise der politische Dialog mit AL oder Auswirkungen der inhaltlichen Arbeit auf das politische Leben in Deutschland thematisiert. O-Töne und Statements im Film werden von folgenden wichtigen und mit AL verbundenen Akteurinnen und Akteuren präsentiert:

  • Elke Hannack, Präsidentin von ARBEIT UND LEBEN, Stellvertreterin DGB-Bundesvorstand
  • Daniela Kolbe, MdB
  • Annegret Kamp-Karrenbauer, DVV-Präsidentin, Ministerpräsidentin Saarland
  • Thomas Krüger, Präsident bpb

 

Fachtagung „Qualifiziert handeln! – Bildungsarbeit und Rechtspopulismus“

FlyerRechtspopulistische Strömungen gewinnen scheinbar an Einfluss, Pegida ist weiterhin präsent, die AfD sitzt
in mehreren Landesparlamenten. Zum Spektrum gehören nationalistische Parteien wie auch identitäre Bewegungen, die Rassismus und Islamfeindlichkeit schüren.
 
Woher kommt diese Stimmung? Warum schätzen Bürger*innen ihren eigenen Einfluss auf Politik gering ein, wird die Ausübung des Wahlrechts als wirkungslos angesehen? Was gibt dem sogenannten Rechtspopulismus Auftrieb? Diesen und weiteren Fragen will der Fachtag „Qualifiziert handeln! – Bildungsarbeit und Rechtspopulismus“ nachgehen.
 
„In der Auseinandersetzung mit dem Populismus kommen wir nicht umhin, uns mit unserem eigenen Demokratieverständnis zu beschäftigen“ sagt Hanne Wurzel von der Bundeszentrale für politische Bildung.
 
Dazu will der Fachtag einen Beitrag leisten. „Qualifiziert handeln!“ ist ein Weiterbildungsprogramm, welches im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung / bpb gemeinsam von insgesamt drei unterschiedlichen Trägern
umgesetzt wird.
 
Im Rahmen von „Qualifiziert handeln!“ werden derzeit drei Fortbildungen angeboten: Der Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN führt eine über mehrere Monate laufende Fortbildung für Multiplikator*innen zu Aspekten gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit durch. Das DGB Bildungswerk Bund bearbeitet in seinem mehrmonatigen Fortbildungsangebot Einstellungen und Verhaltensweisen des organisierten Rechtsextremismus. Die Evangelischen Akademien in Deutschland möchten durch ihre Weiterbildung insbesondere Ehrenamtliche in ihrem Engagement stärken.
 
Gemeinsam richten diese Träger die Fachtagung „Qualifiziert handeln! – Bildungsarbeit und Rechtspopulismus“ aus.
 
Weitere Informationen zum Programm und Anmeldungsmodalitäten finden Sie auf der Website und im Veranstaltungsflyer:
 
16
Februar
2017

AL NRW feierte Deutsch-Französischen Tag

Workshop Migration und Sprachenvielfalt

Screenshot 2017-02-06 12.35.54.jpgEin Klick auf das Bild führt zum Video.Am 18. Januar 2017 feierten AL NRW, das St. Ursula Berufskolleg und das Düsseldorfer Jugendkulturcafè Franzmann den deutsch-französischen Tag mit einem interkulturellen Workshop für Jugendliche, gefördert vom Deutsch-Französischen-Jugendwerk.

Anlass des Feiertags ist die Unterzeichnung des Elysée-Vertrags im Januar 1963: Mit diesem Dokument wurde die deutsch-französische Freundschaft begründet. Interkulturelle Kontakte sind auch heute die Basis dafür, dass Menschen sich gegenseitig verstehen und unterstützen.
Beteiligt waren insgesamt 23 junge Menschen: Ein Teil von ihnen ist in den vergangenen Monaten aus Somalia oder Syrien nach Deutschland gekommen, andere sind in Düsseldorf geboren. Auch Schülerinnen und Schüler der Integrationsklassen am Elly-Heuss-Knapp Berufskolleg kamen zu dem Workshop. Sie alle brachten einen Schatz an Sprachenvielfalt mit: Allein die Teilnehmenden aus Somalia und dem Kongo beherrschen vier bis fünf Sprachen.

Bei Bedarf half sich die Gruppe mit Übersetzungen. „Ich würde gerne noch viel mehr Gelegenheiten haben, um Deutsch zu üben“, so der Wunsch eines Teilnehmenden.

Mit Sprach-Spielen konnte die Gruppe Gemeinsames kennenlernen und z.B. ihre Lieblingswörter in verschiedenen Sprachen herausfinden: Dazu zählen das portugiesische Comunidade (=Gemeinschaft), das französische Liberté (=Freiheit) und auch Peace hat jemand aufgeschrieben.

Wichtige Werte, die unsere Gesellschaft gerade jetzt braucht. Denn Solidarität zeigt sich, „wenn ich andere unterstütze – unabhängig davon, ob sie Fremde, Freunde oder Familie sind“, wie es ein angehender Erzieher vom St. Ursula Berufskolleg formulierte.

AL bedankt sich herzlich für die Unterstützung durch den Ehrenamtlichen Uwe Marquardt.