Herzlich willkommen auf der Website des Bundesarbeitskreises ARBEIT UND LEBEN!

ARBEIT UND LEBEN ist eine Weiterbildungseinrichtung, die vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und dem Deutschen Volkshochschulverband (DVV) getragen ist. Wir sind eine Fachorganisation der politischen und sozialen Bildungsarbeit. Wir möchten mit unseren Bildungsangeboten dazu beitragen, dass sich die ARBEIT und das LEBEN der Menschen nach den Kriterien von sozialer Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Solidarität mit dem Ziel einer demokratischen Kultur der Partizipation entwickeln können.

Der Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN ist der Dachverband der verschiedenen ARBEIT UND LEBEN Einrichtungen in den Ländern und Kommunen.

15
Februar
2017

Monitoring (Extrem) rechte Strukturen und das zivilgesellschaftliche Gegenengagement Nr.7

AuL HH MBT Monitor Nr. 7 1Zwischen Juli und September letzten Jahres wurde in Hamburg im Schnitt jeden Tag eine Straftat mit rechtem Hintergrund begangen. Insgesamt 83 Ermittlungsverfahren hat die Polizei im dritten Quartal 2016 eingeleitet wie aus der Antwort des Senats auf eine kleine Anfrage der Partei die Linke hervorgeht. Im ersten Quartal waren es 86, im zweiten Quartal 69 Straftaten. Und die bilden nur die Spitze des Eisbergs: aus unserer Beratungspraxis und den Erfahrungen der Betroffenenberatung empower wissen wir, dass rechte Straf- und insbesondere Gewalttaten aus unterschiedlichen Gründen häufig nicht zur Anzeige gebracht und als Straftaten mit rechten Hintergrund erkannt werden. Die Täterinnen und Täter kommen auch, aber selten aus der organisierten rechten Szene, häufig entstammen sie der Mitte der Gesellschaft, flankiert werden ihre Taten von völkischen und rassistischen Diskursen rechtspopulistischer Akteurinnen und Akteure.



Die Monitoring Berichte des MBT Hamburg beobachten darum die Organisations- und Aktionsformen der (extremen) Rechten genauso wie die ausgrenzenden Artikulations- und Ausdrucksformen der sogenannten Mitte der Gesellschaft. Ziel ist es, Interessierten aktuelle Informationen und Wissen über (extrem) rechte, rechtspopulistische und ausgrenzende Strukturen in Hamburg, aber ebenso über neue Aktivitäten und Initiativen gegen rechts zu liefern. Das Monitoring versteht sich damit als Beitrag zur fachlichen und gesellschaftlichen
Debatte und möchte verschiedenen Akteurinnen und Akteuren eine Stimme geben, die ihre eigenen unterschiedlichen Perspektiven einbringen.

Die aktuelle Ausgabe steht zum Download zur Verfügung, s.u.