Herzlich willkommen auf der Website des Bundesarbeitskreises ARBEIT UND LEBEN!

ARBEIT UND LEBEN ist eine Weiterbildungseinrichtung, die vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und dem Deutschen Volkshochschulverband (DVV) getragen ist. Wir sind eine Fachorganisation der politischen und sozialen Bildungsarbeit. Wir möchten mit unseren Bildungsangeboten dazu beitragen, dass sich die ARBEIT und das LEBEN der Menschen nach den Kriterien von sozialer Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Solidarität mit dem Ziel einer demokratischen Kultur der Partizipation entwickeln können.

Der Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN ist der Dachverband der verschiedenen ARBEIT UND LEBEN Einrichtungen in den Ländern und Kommunen.

Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN präsentiert sich in Imagefilm

FilmstillAL-Präsidentin Elke Hannack

Mit seinem gerade veröffentlichten Image-Film präsentiert der Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN seine bundesweite Bedeutung und Vernetzung seiner vielfältigen Arbeit. Premiere hatte der Trailer auf der 37. Mitgliederversammlung in Wuppertal mit äußerst positiver Resonanz der anwesenden Gäste.

Der Film gibt in dynamischer Abfolge Einblicke in die Aktivitäten von AL. In Wortbeiträgen prominenter Expertinnen und Experten werden beispielsweise der politische Dialog mit AL oder Auswirkungen der inhaltlichen Arbeit auf das politische Leben in Deutschland thematisiert. O-Töne und Statements im Film werden von folgenden wichtigen und mit AL verbundenen Akteurinnen und Akteuren präsentiert:

  • Elke Hannack, Präsidentin von ARBEIT UND LEBEN, Stellvertreterin DGB-Bundesvorstand
  • Daniela Kolbe, MdB
  • Annegret Kamp-Karrenbauer, DVV-Präsidentin, Ministerpräsidentin Saarland
  • Thomas Krüger, Präsident bpb

 

Bundesausschuss Politische Bildung 2017 vergibt den "Preis Politische Bildung"

BapUnter dem Motto "Klartext für Demokratie! - Offen und respektvoll, kompromissfähig und solidarisch denken und handeln!“ vergibt der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) 2017 zum fünften Mal den "Preis Politische Bildung". Der Preis ist mit insgesamt 9.000 Euro dotiert und wird am 15. Juni 2017 in Berlin verliehen.

Den Flyer zum Wettbewerb mit der detaillierten Ausschreibung finden Sie hier. Bewerbungen werden ab sofort bis zum 1. März 2017 ausschließlich online entgegen genommen (http://www.bap-politischebildung.de/preis-politische-bildung-3/bap-preis-politische-bildung-2017/).
 
Der Preis Politische Bildung wird alle zwei Jahre mit einem jeweils wechselnden thematischen Fokus ausgeschrieben. Er wird vom Bundesausschuss politische Bildung (bap) mit Unterstützung durch und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) vergeben.
 
Weitere Informationen zum Preis finden Sie unter http://www.bap-politischebildung.de/preis-politische-bildung-3/bap-preis-politische-bildung-2017/
 
Bei inhaltlichen Fragen zum Wettbewerb wenden Sie sich bitte an den bap.
 
Bei organisatorischen Fragen zum Bewerbungsverfahren steht Ihnen das Veranstaltungsmanagement gern zur Verfügung.

Fachtagung „Qualifiziert handeln! – Bildungsarbeit und Rechtspopulismus“

FlyerRechtspopulistische Strömungen gewinnen scheinbar an Einfluss, Pegida ist weiterhin präsent, die AfD sitzt
in mehreren Landesparlamenten. Zum Spektrum gehören nationalistische Parteien wie auch identitäre Bewegungen, die Rassismus und Islamfeindlichkeit schüren.
 
Woher kommt diese Stimmung? Warum schätzen Bürger*innen ihren eigenen Einfluss auf Politik gering ein, wird die Ausübung des Wahlrechts als wirkungslos angesehen? Was gibt dem sogenannten Rechtspopulismus Auftrieb? Diesen und weiteren Fragen will der Fachtag „Qualifiziert handeln! – Bildungsarbeit und Rechtspopulismus“ nachgehen.
 
„In der Auseinandersetzung mit dem Populismus kommen wir nicht umhin, uns mit unserem eigenen Demokratieverständnis zu beschäftigen“ sagt Hanne Wurzel von der Bundeszentrale für politische Bildung.
 
Dazu will der Fachtag einen Beitrag leisten. „Qualifiziert handeln!“ ist ein Weiterbildungsprogramm, welches im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung / bpb gemeinsam von insgesamt drei unterschiedlichen Trägern
umgesetzt wird.
 
Im Rahmen von „Qualifiziert handeln!“ werden derzeit drei Fortbildungen angeboten: Der Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN führt eine über mehrere Monate laufende Fortbildung für Multiplikator*innen zu Aspekten gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit durch. Das DGB Bildungswerk Bund bearbeitet in seinem mehrmonatigen Fortbildungsangebot Einstellungen und Verhaltensweisen des organisierten Rechtsextremismus. Die Evangelischen Akademien in Deutschland möchten durch ihre Weiterbildung insbesondere Ehrenamtliche in ihrem Engagement stärken.
 
Gemeinsam richten diese Träger die Fachtagung „Qualifiziert handeln! – Bildungsarbeit und Rechtspopulismus“ aus.
 
Weitere Informationen zum Programm und Anmeldungsmodalitäten finden Sie auf der Website und im Veranstaltungsflyer:
 
15
Februar
2017

Monitoring (Extrem) rechte Strukturen und das zivilgesellschaftliche Gegenengagement Nr.7

AuL HH MBT Monitor Nr. 7 1Zwischen Juli und September letzten Jahres wurde in Hamburg im Schnitt jeden Tag eine Straftat mit rechtem Hintergrund begangen. Insgesamt 83 Ermittlungsverfahren hat die Polizei im dritten Quartal 2016 eingeleitet wie aus der Antwort des Senats auf eine kleine Anfrage der Partei die Linke hervorgeht. Im ersten Quartal waren es 86, im zweiten Quartal 69 Straftaten. Und die bilden nur die Spitze des Eisbergs: aus unserer Beratungspraxis und den Erfahrungen der Betroffenenberatung empower wissen wir, dass rechte Straf- und insbesondere Gewalttaten aus unterschiedlichen Gründen häufig nicht zur Anzeige gebracht und als Straftaten mit rechten Hintergrund erkannt werden. Die Täterinnen und Täter kommen auch, aber selten aus der organisierten rechten Szene, häufig entstammen sie der Mitte der Gesellschaft, flankiert werden ihre Taten von völkischen und rassistischen Diskursen rechtspopulistischer Akteurinnen und Akteure.



Die Monitoring Berichte des MBT Hamburg beobachten darum die Organisations- und Aktionsformen der (extremen) Rechten genauso wie die ausgrenzenden Artikulations- und Ausdrucksformen der sogenannten Mitte der Gesellschaft. Ziel ist es, Interessierten aktuelle Informationen und Wissen über (extrem) rechte, rechtspopulistische und ausgrenzende Strukturen in Hamburg, aber ebenso über neue Aktivitäten und Initiativen gegen rechts zu liefern. Das Monitoring versteht sich damit als Beitrag zur fachlichen und gesellschaftlichen
Debatte und möchte verschiedenen Akteurinnen und Akteuren eine Stimme geben, die ihre eigenen unterschiedlichen Perspektiven einbringen.

Die aktuelle Ausgabe steht zum Download zur Verfügung, s.u.