Herzlich willkommen auf der Website des Bundesarbeitskreises ARBEIT UND LEBEN!

ARBEIT UND LEBEN ist eine Weiterbildungseinrichtung, die vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und dem Deutschen Volkshochschulverband (DVV) getragen ist. Wir sind eine Fachorganisation der politischen und sozialen Bildungsarbeit. Wir möchten mit unseren Bildungsangeboten dazu beitragen, dass sich die ARBEIT und das LEBEN der Menschen nach den Kriterien von sozialer Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Solidarität mit dem Ziel einer demokratischen Kultur der Partizipation entwickeln können.

Der Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN ist der Dachverband der verschiedenen ARBEIT UND LEBEN Einrichtungen in den Ländern und Kommunen.

Digitale Teilhabe für Alle ermöglichen

Die Verbände der Weiterbildung begrüßen die mit der Digitalen Agenda der Bundesregierung verbundene Absicht, eine Strategie „Digitales Lernen“ zu entwickeln. Eine wirksame Strategie zur Förderung des digitalen Lernens macht den stärkeren Einsatz digitaler Medien in allen Phasen des lebensbegleitenden Lernens erforderlich. Damit ist die Weiterbildung in besonderem Maße angesprochen, da sie den längsten Teil des lebenslangen Lernens begleitet. 

Elke Hannack: Bund muss mehr ins Bildungssystem investieren dürfen

Elke Hannack CDU Parteitag 2014 by Olaf Kosinsky

Zum im Juni von der Kultusministerkonferenz veröffentlichten Bericht „Bildung in Deutschland 2016“, sagte Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende: „Unser Bildungssystem steht vor einem Kraftakt. Mehr als eine Million Menschen sind allein 2015 nach Deutschland gekommen, darunter hunderttausende, oft schwer traumatisierte Kinder und Jugendliche. Auch für diese Menschen gilt das Menschenrecht auf Bildung. Wir müssen sie schnell in Kitas, Schulen und berufliche Ausbildung integrieren. Damit das gelingt, brauchen wir einen gesellschaftlichen Bildungsaufbruch. Diese Maßnahmen kosten Geld. Der Bund muss mehr ins Bildungssystem investieren dürfen. Das Kooperationsverbot sollte deshalb aus dem Grundgesetz gestrichen werden.

29
September
2016

Demokratie in Dreck und Scherben? Ein Deutsch-tunesisches Jugend-Radioprojekt

16. – 23.10.2016 (Korba, Tunesien) und 5.11. – 12.11.2016 (Erfurt, Deutschland)

Einladung Thüringen Tunesien 2016 1Eine wichtige Errungenschaft demokratischer Gesellschaften ist der Schutz der Umwelt. Allen voran gehören dazu auch die Fragen nach der Abfallentsorgung und den Wiederverwertungsketten. Obwohl für Privatpersonen nicht sichtbar, ist die Müllentsorgung ein sehr großes Geschäft mit vielen Interessen. Das Seminar „Demokratie in Dreck und Scherben“ begibt sich deswegen auf eine Spurensuche nach dem Müll und geht der Frage nach, was Umweltschutz mit Demokratie zu tun hat.

In zwei Begegnungen entwickeln 10 junge Menschen aus Deutschland und 10 junge Menschen aus Tunesien zwischen 18 und 30 Jahren jeweils 1 Woche lang in Korba und Erfurt gemeinsam Radiobeiträge, die anschließend in einer gemeinsamen Radiosendungen ausgestrahlt werden.

Durch die gemeinsame Radiosendung soll ein differenziertes Bild des Partnerlandes vermittelt werden. Themenschwerpunkt sollen dabei Interviews und Beiträge über Initiativen und Beispiele des Umweltschutzes in beiden Ländern sein.

Denn vor allen die jungen Menschen werden noch viele Jahre mit den umweltpolitischen Entscheidungen der heutigen PolitikerInnen leben müssen. Vor allem in Tunesien ist das ein wichtiges Thema.

Das Projekt soll Jugendliche in beiden Ländern in den Austausch über Fragen der Demokratieentwicklung in Deutschland und Tunesien bringen und über Radio-Features dazu beitragen, an konkreten Beispielen den Stand der umweltpolitischen Diskussion vorzustellen und den Anliegen Jugendlicher besser öffentlichkeitswirksam Gehör zu verschaffen.

Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt aus Mitteln der deutsch-tunesischen Transforma-tionspartnerschaft gefördert und von ARBEIT UND LEBEN Thüringen in Kooperation mit dem Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN sowie dem Jugendhaus in Korba durchgeführt.

Anmeldung ist bis zum 3.10.2016 möglich.

Hier gibt es mehr Informationen.

 

28
September
2016

Flüchtlingsdebatte: Mit Bierdeckeln gegen Stammtischparolen

AL Sachsen beteiligt sich an innovativer Kampagne

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Mit einer Bierdeckelkampagne will die sächsische Landesregierung Vorurteile gegenüber Migranten abbauen helfen. Dazu wurden Fakten und Gegenargumente zu den gängigen Vorurteilen auf Untersetzer gedruckt, die seit Juli in Bars und Biergärten ausgelegt werden - insgesamt wurden 120.000 Bierdeckel produziert. Integrationsministerin Petra Köpping will mit der Aktion Sachlichkeit in die Debatte bringen und so den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken.

26
September
2016

ARBEIT UND LEBEN Sachsen feiert 25 jähriges Jubiläum

timthumb.jpgPetra KöppingMit einem Festakt im Blauen Salon in Leipzig beging ARBEIT UND LEBEN Sachsen sein 25jähriges Jubiläum. Über 100 Teilnehmende aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung blickten auf die engagierte Bildungsarbeit zurück. Die mehr als 800 Angebote mit über 15.000 Teilnehmenden pro Jahr zeigen deutlich, dass sich AL Sachsen in den letzten 25 Jahren als zuverlässiger, innovativer Bildungsdienstleister mit vielfältigen Bildungsangeboten und Projekten für die politische und soziale Qualifizierung der Menschen in Sachsen etabliert hat.

Nach der Eröffnung durch Iris Kloppich, Vorsitzende des DGB Bezirk Sachsen und erste Vorsitzende von AL Sachsen e. V., richtete Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration des Freistaates Sachsen, ein Grußwort an die Gäste. Die Festrede hielt Ute Kittel, Mitglied des ver.di Bundesvorstands. Um Erreichtes und Zukünftiges ging es in der nachfolgenden Gesprächsrunde mit den Vorsitzenden von AL, Iris Kloppich und Dr. RalDSC 0802Ute Kittelph Egler sowie Barbara Menke, Bundesgeschäftsführerin von AL und Frank Schott, Geschäftsführer von AL Sachsen. Abgerundet wurde der Festakt durch den Digital-Magier Andreas Axmann. Die insgesamt gelungene Veranstaltung bot gute Gelegenheit, die Leistungen von ARBEIT UND LEBEN wahrzunehmen.

23
September
2016

Erfolgreiche Herbstkonferenz der Jugendbildungsreferentinnen und –Referenten von Arbeit und Leben in Hamburg

Schwerpunktthema: Global denken, lokal handeln, Verantwortung entwickeln

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Vom 12.09. – 15.09.2016 trafen sich 20 Jugendbildungsreferentinnen und –Referenten zur Konferenz in Hamburg. Aktuelle Arbeitsvorhaben wurden präsentiert sowie Aktivitäten diskutiert und terminiert. Neben dem fachlichen Austausch stand vor allem der aktuelle Stand der KJP-Reform und das damit verbundene Modell für die künftige Zusammenarbeit im Fokus. Vorgestellt wurde die neue Struktur für die Jugendbildungsreferentinnen und –referenten mit Infrastrukturstellen, Konferenzen und Fachgruppenarbeit sowie administrativen Rahmenbedingungen.

Weitere Schwerpunktthemen waren die inhaltliche Arbeit der Fachgruppen, produktbezogene Arbeitsergebnisse und Modellseminare.

Zwei Impuls-Referate  zum Schwerpunktthema: „Global denken, lokal handeln, Verantwortung entwickeln“ boten Einblicke in lokale Standortpolitik sowie Stadtentwicklung und verdeutlichten so Globalisierungsentwicklungen.

Ein weiterer Beitrag von Dr. Katrin Valentin, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, beschäftigte sich mit der Frage, ob Video-Tutorials eine passende Methode für die Zielgruppe bildungsbenachteiligte Jugendliche und Beitrag für die politische Jugendbildungsarbeit sind.

Nach einem Ausblick auf die Frühjahrskonferenz in Wuppertal und dem Blick in die Initiativen und Aktivitäten aller LAGen schloss die Konferenz mit positivem Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.